Rennfieber steckte an
Zwei Brüder schnupperten Rennluft bei den "Cologne Classic"
![]() Die Eltern Simone und Torsten Heckel mit ihrem
erfolgreichen Radnachwuchs Torben (l.) und Leon, die bei den "1.
Schritt"-Rennen des Cologne Classic gut abschnitten. Foto:
Benner
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Longerich (jb). Ihr Applaus bei der Zieldurchfahrt war fast so stark wie der bei den Profis: Die 5- und 9-jährigen Brüder Torben und Leon Heckel nutzten die 57. Auflage der Traditionsveranstaltung "Cologne Classic", um in ihren Altersklassen zum ersten Mal an einem Radrennen teilzunehmen. Mit Erfolg: Bei den 3- bis 5-jährigen Kindern siegte Torben, in der älteren Kinderklasse belegte Leon den fünften Platz - allerdings war er erster mit einem Tourenrad, hinter vier Konkurrenten auf Rennrädern. "Beim nächsten Mal leihe ich mir bei meinem Großonkel Willi ein Rennrad aus", erklärte Torben, der ebenso wie sein jüngerer Bruder vom Radrennfieber angesteckt ist. Kein Wunder: Die Familie aus Worringen hat große Vorbilder. Großvater Fritz Heckel war zwei Jahre lang Rennfahrer, ebenso wie sein Bruder Hans-Dieter. Der dritte Bruder Willi aber war der erfolgreichste der drei und
hat eine ganze Reihe von Rennen gewonnen. Noch erfolgreicher
allerdings ist ein Cousin der drei gewesen, Wilfried Peffgen,
ebenfalls ein Fahrer des Radrennclubs Günther 1921 e.V.
Köln-Longerich. "Ich möchte auch Weltmeister werden", verkündet jetzt Torben
Heckel, der derzeit noch als Ringer für die nötigen Kraftreserven
sorgt. Wie ernst es den Kindern mit ihren Radsport-Absichten ist,
bleibt abzuwarten. Ihre Eltern Simone und Torsten Heckel
unterstützen sie jedenfalls bei allen sportlichen Aktivitäten.
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